Artefakte und Rituale in Scrum
Die Scrum Artefakte
Zielsetzung der Scrum Artefakte ist es, Transparenz zu schaffen. Es soll direkt erkennbar sein, welche Priorität eine Anforderung hat und in welcher Phase der Umsetzung sie sich befindet.
Anforderungen werden in Form von EPICs und User Storys im Product Backlog verwaltet. Die Reihenfolge im Backlog spiegelt die Wichtigkeit, also die Priorität einer Anforderung wider.
Um die Zusammenhänge zu verstehen, hilft der Überblick über den Scrum Prozess bzw. das Scrum Framework.
Die 3 Scrum Artefakte die in Scrum zum Einsatz kommen sind das Product Backlog, das Sprint Backlog sowie das Product Increment.
Übersicht über die Scrum Artefakte:
- Product Backlog
- Sprint Backlog
- Product Increment
User Storys und EPICs, die in einer zukünftigen Umsetzungsphase, dem sogenannten Sprint noch umzusetzen sind, befinden sich im Product Backlog. Soll eine Story umgesetzt werden, muss sie für einen Sprint eingeplant werden und wandert dann in das Sprint Backlog. User Storys, die in das Sprint Backlog wandern können, müssen einige Anforderungen erfüllen, die in der Definition of Redady festgelegt werden.
Am Ende einer Umsetzungsphase (dem Sprint) soll eine funktionierende Lösung oder ein Produkt entstehen. Das Product Increment.
Die Scrum Rituale
Die Ereignisse in Scrum werden auch häufig Rituale genannt und sind ein fester Bestandteil in Scrum.
Die 5 Ereignisse bzw. Rituale sind der Sprint, das Sprint Planning, das Daily Scrum, das Review und die Retrospektive.
Übersicht über die Scrum Rituale:
- Sprint
- Sprint Planning
- Daily Scrum
- Sprint-Review
- Sprint Retrospektive
Der Sprint stellt die Umsetzungsphase dar, innerhalb der ausgewählte User Storys vom Team umgesetzt werden. Ein Sprint hat eine feste, im Vorfeld definierte Laufzeit. Ob eine User Story in den Sprint kommt, entscheidet das Team gemeinsam im Sprint Planning.